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Kategorie: Finanzratgeber
Mittwoch, 01. Februar 2017

Was ist besser? Mieten oder Kaufen?

Dem Interessenten an einer Immobilie stellt sich vor jedem Kauf die gleiche Frage. Vor allem der Häuslebauer und potentielle Hauseigentümer wird von dieser Frage bewegt, da eine Familie in der Regel nur einmal im Leben ein Haus kauft, oder eben ein Haus oder eine Wohnung mietet. Die Entscheidung fällt je nach den finanziellen Möglichkeiten, aber auch den individuellen Bedürfnissen und Gegebenheiten.

Damit ein möglicher Bauherr eine Entscheidung fällen kann, muss er mehrere Faktoren bedenken und abwägen. Verfügt er über das notwendige Kapital für einen Kauf, hat er genügend Eigenmittel, um sich angemessen am benötigten Kapital beteiligen zu können? Hat er voraussichtlich eine Arbeitsstelle oder Position, dass er für Banken akzeptabel und kreditwürdig ist. Aber auch. Ist ein eigenes Haus für ihn die richtige Entscheidung? Sind die Kinder vielleicht schon recht groß oder beabsichtigt die Familie oder eben der Hauskäufer eventuell einen Umzug in ein anderes Bundesland oder auch nur Stadt?

Weitere zu bedenkende Faktoren liegen überhaupt nicht im Einflussbereich des potentiellen Immobilienkäufers. Sind die Immobilienpreise in einer Höhe, dass für ihn ein Hauskauf realistisch und machbar ist? Sind die Hypothekenzinsen in der aktuellen Konjunkturphase hoch oder niedrig? Kann der Bauherr langfristig genug davon ausgehen, dass er den Kauf oder Bau eines Eigenheims finanziert kann?

Das IW in Köln (Institut der deutschen Wirtschaft) hat zu dieser Fragestellung eine Studie veröffentlicht. Es hat dabei in vierhundertzwei deutschen Landkreisen die Kosten von privaten Immoblienkäufern mit denen von Mietern verglichen und ist dabei zu einem klaren Ergebnis gekommen.

Zwar sind auch die Mieten angezogen, so wie auch die Hpyothekenzinsen, aber diese beiden Faktoren gleichen sich dadurch mehr oder weniger aus. Entscheidend ist allerdings der zur Zeit historisch niedrige Zins für Immobilien Investitionen. Daher ist auf lange Sicht der Kauf einer Immobilie mit weniger monatlichen Kosten verbunden als das Wohnen zur Miete.

Wer also denkt, er wohne besser zur Miete, weil er da flexibler ist und zu jedem Zeitpunkt auf eine schlechte Situation reagieren kann, hat natürlich recht, aber billiger kommt er dabei nicht weg.

Das Bild würde sich allerdings wieder zu Gunsten des Mieters wandeln, wenn die Darlehens- und Hypothekenzinsen mehr steigen würden als die allgemeinen Kreditzinsen. Dann steigt natürlich auch die Belastung der Hauseigentümer überproportional.

Allerdings ist ein so starker Anstieg dieser Zinsen nicht in Sicht. Das Zinsniveau ist bereits seit mehreren Jahren so niedrig und würde, wenn es steigt, in kleinen Schritten steigen, so dass einem Hauseigentümer, dem die Situation zu brenzlig wird, genügend Zeit zur Reaktion, sprich Anpassung in seiner persönlichen Situation, haben würde.
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