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Kategorie: Tipps & Tricks
Donnerstag, 23. Februar 2017

Ein Hausverkauf will gut vorbereitet sein

Entschließt sich ein Hausherr sein Haus zu verkaufen, sollte er nicht zu unbedarft an diese Aufgabe herangehen. Wer sein Haus ohne es weitgehend in einen guten Zustand zu versetzen und nicht allgemein renoviert, reinigt und aufhübscht, wird nur das machbare Minimum an Kaufpreis erzielen. Da ist das genauso wie beim Verkauf eines Autos, wo ein Aufarbeiten des Wagen Standard und von jedem akzeptiert ist. Das Gleiche gilt natürlich um so mehr für ein bedeutend wertvolleres Objekt wie ein Haus es ist.

Wichtig sind hierbei Maßnahmen, die nicht unbedingt teuer sein müssen, die aber das eigene Haus in einem bedeutend besseren Licht erscheinen lassen. Der Garten sollte nicht verwildert sein, sondern einen ordentlichen Zustand haben. Die Regenrinne sollte gereinigt sein und kein Laub die Rinne verstopfen, was ja sowieso nicht gut ist, da das Wasser die Hauswände herablaufen würde. Sind kleinere Schäden an Putz und Mauerwerk, die Maurerkelle raus und alles zugespachtelt.

Und kommen die ersten Interessenten das Haus zu besichtigen, ist es natürlich selbstverständlich, dass die Wohnung aufgeräumt ist und alle Fenster blitzen. Wer hier nachlässig ist, bringt einen Interessenten direkt ins Grübeln, ob denn der Eigentümer auch in anderen Belangen so nachlässig ist. Ob nun bewusst oder unbewusst ist egal. Die Wirkung ist entscheidend.

Inzwischen gibt es übrigens, genauso wie es das schon für Autos gibt, Dienstleister, die nichts anderes machen, als einem Haus eine besondere, schöne und exklusive Note zu geben, indem sie sich gekonnt um das Aussehen und die verkaufsfördernde Dekoration des zu verkaufenden Hauses kümmern. Die Profis wissen, was wirkt und sie wissen, was zu beachten ist, damit ein Haus den maximal erzielbaren Preis erreicht. Dieser Trend heißt „House Staging“ und kommt natürlich, wie so oft, aus den Vereinigen Staaten.

Wichtig ist einfach, dass das Haus für Interessenten vom ersten Moment an einladend wirkt und einen guten Eindruck macht. Auch wenn ein solcher Dienstleister sein Geld kostet, er ist es allemal wert. Denn der bisherige Hauseigentümer kann das zwar auch theoretisch, aber praktisch hat sich der Hausherr schon längst an die kleinen Macken gewöhnt, die er gar nicht mehr wahrnimmt, die aber ein Interessent sofort als fehlend oder nicht in Ordnung bemerken würde.
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