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Kategorie: Immobilien-Fakten
Freitag, 03. März 2017

Niedrigenergiehäuser, eine Umschreibung

Niedrigenergiehäuser sind das Gebot der Stunde. Nicht nur, was den Umweltschutz angeht, sondern auch, was die laufenden Kosten für Energie, Wärme, Heizung und andere Verbrauchsträger anbetrifft. In der heutigen Zeit schmücken sich die meisten Neubauten mit dem Etikett „Niedrigenergiehaus“, aber wann ist ein Haus ein Haus mit minimiertem Energieverbrauch und darf dann auch so genannt werden?

Der Standard wird heute von der Energiesparverordnung vorgegeben. Dem EnEV. Hier ist geregelt, wann ein Niedrigenergiehaus auch so genannt werden darf. Wie kann nun ein Bauherr die Richtlinien für diese Bauweise erreichen? Erstes Gebot ist eine kompakte Bauweise. Es ist naheliegend, dass ein Haus, dass nach außen recht wenig Ecken, Winkel und Erker hat, die Energie besser im Haus halten kann, als ein Haus, was mit viel Phantasie und unregelmässige Formen aufwartet, so schön das auch aussehen kann.

Die weitere, auch nachträglich mögliche, Bauweise, um ein Niedrigenergiehaus zu verwirklichen, sind Wärmedämmstoffe in den Außenwänden. Je besser hier schon die Wärmedämmung, desto weniger der Heizenergie kann an die Außenluft entweichen. Weitere wichtige Voraussetzung sind die richtigen Fenster. Doppelglas ist Minimum, besser noch Dreifach-Verglasung, um eine optimale Dichtung der Fenster nach außen zu gewährleisten.

Ist ein Haus bereits komplett an der Außenseite isoliert und wärmegedämmt, geht es ans Innere des eigenen Heims. Eine Heizanlage, die die neuesten und besten Umweltwerte einhält, ist eine sinnvolle Investition. Diese Heizanlagen arbeiten schon so ökonomisch, dass sie nicht nur ein Minimum an Abgasen erzeugen, sondern sie gewinnen die Energie aus den Brennstoffen maximal ökonomisch.

Weiterhin ist es wichtig, dass ein Haus nicht nur „oben herum“ dicht und isoliert ist. Es gilt, auch nach unten, zum Keller hin, optimal zu isolieren. Die Kellerräume selbst sind zu isolieren, aber unbedingt auch die Kellerräume zu den beheizten Räumen oberhalb der Kellerräume. Es ist nichts gewonnen, wenn man eine ideale Wärmedämmung in die Außenluft heraus erreicht, aber die Kälte dann aus dem Keller ins Haus kriecht und das ein vermehrtes Heizen notwendig macht.

Da ein solches Haus optimal abgedichtet ist, gilt es auch, das richtige Lüftungsverhalten an den Tag zu legen. Wird es in der Wohnung zu warm oder ist die Luft abgestanden, darf ein Fenster nicht einfach eine Weile auf Kipp gelassen werden, sondern ein Stoßlüften ist angebracht. Am besten auf beiden Seiten des Hauses eine oder zwei Türen bzw. Fenster öffnen und mal kräftig durchwinden lassen. Ist die Luft wieder frisch müssen die Öffnungen wieder geschlossen werden.
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