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Kategorie: Finanzratgeber
Donnerstag, 09. März 2017

Welche öffentlichen Gelder sind für den Hausbau möglich?

Wer ein Haus bauen will, benötigt Geld. Viel Geld. Die wenigsten Hausbauer sind dabei in der Lage, die notwendigen Mittel für die Finanzierung des Bauvorhabens aus vollständig eigenen Mitteln zu stemmen. Aber es gibt Möglichkeiten, die Finanzmittel aus anderen Quellen aufzustocken, so dass der Bau eines Hauses möglich wird, auch wenn die eigenen Kapitalmittel nicht ausreichen würden.

An dieser Stelle sind die bekanntesten Förderprogramme zu nennen, die sich schon seit Jahrzehnten für die Finanzierung von Eigenheimen bewährt haben. Zuallererst ist da die klassische Förderung nach dem KfW Programm. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau war nach dem Krieg die Institution, die Deutschland geholfen hat, die zerstörten Häuser wieder aufzubauen. Heute ist sie unverzichtbar als helfende Finanzierung für den Bau des eigenen Hauses.

Darüber hinaus bietet der Staat auch Wohnbauprämien an, die bei der Finanzierung des eigenen Hauses unterstützend unter die Arme greifen. Dann ist da noch die Riesterrente zu nennen. In diesem Fall geht es um Wohnriester. Weitere Möglichkeiten sind gegeben, wenn ein Bauherr von vornherein umweltfreundlich oder energieeffizient bauen will. Auch hier winken verschiedene Fördermittel, die beim Bau des Hauses helfen.

Die beste Finanzierung ist aber immer noch, Kosten sparen. Wenn ein Bauwilliger sein Wunschhaus plant, plant er oft großzügiger, als es die zur Verfügung stehenden Mittel erlauben würden. Daher sollte sich ein Häuslebauer fragen, ob es im Flurbereich tatsächlich Marmorfliesen sein müssen, oder ob ein normaler Steinboden reicht. Muss es die Luxusdusche sein, oder reicht ein schönes, nicht zu üppig ausgestaltete Badezimmer aus. Muss die Garage wirklich schon zu Beginn mit allen Schikanen elektrisch bedienbar sein, oder darf man sie erstmal noch ganz normal am Griff mit Hand öffnen.

Wer mit diesen Überlegungen konsequent durch den geplanten Bau geht, wird erstaunt sein, wie viel zehntausend Euro schon finanziert werden können, ohne dass überhaupt ein Euro dafür notwendig ist. Möchte man dann später, wenn die Finanzierung gelaufen ist und das Haus steht, erweitern, ist das dem Hauseigentümer noch immer möglich. Vielleicht sollte man das dann direkt im Bauplan berücksichtigen, dass gewünschte Erweiterungen noch möglich sind, aber das ist eine Voraussetzung, die ein guter Architekt mit Sicherheit einplanen kann.
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