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Kategorie: Rund ums Haus
Samstag, 11. März 2017

Wie das eigene Heim vor Einbruch sichern

Wer in der eigenen Immobilie wohnt, hat schon mit vielen Problemen zu kämpfen. Neben allem möglichen Unbill und Kosten, die ein Mieter an sich so nicht hat, lebt ein Hauseigentümer in der Sorge, ob das eigene Heim wirklich sicher ist. Natürlich trifft diese Sorge auch auf einen klassischen Mieter zu, aber ein Eigentümer hat neben dem Schaden, dass ihm die Elektronik oder andere Wertgegenstände gestohlen werden, auch noch das Problem, ob die Versicherung wirklich den durch einen Einbruch entstandenen Schaden bezahlen wird.

Wer hier vorher schon das eigene Haus vor Einbruch sichert, kann nicht nur ziemlich beruhigt in Hinblick auf einen potentiellen Einbrecher sein. Selbst, wenn ein Einbrecher doch die Sicherungen überwunden haben sollte, wird die Hausversicherung oder Hausratversicherung mit Schadenersatz einstehen, da es der Hauseigentümer nicht an der notwendigen Sorgfalt mangeln lassen hat.

Wie kann aber eine Immobilie hinreichend gesichert werden?

Prinzipiell geht es darum, dass alle Zugänge zum Haus optimal gesichert werden müssen. Das sind vor allem die Fenster, die Türen und andere Schwachstellen am Haus wie ein eventueller Zugang durch die Garage, die Terrasse oder durch den Keller bzw. einem Kellerfenster.

Als erste Maßnahme sollte der Hauseigentümer die Fenster und den Balkon sichern. An diesen Stellen setzen Einbrecher besonders gerne an, da sie gleichzeitig beim Versuch, in das Haus zu gelangen, in das Haus schauen können, ob sich dort etwas regt, ob ein Licht angeht oder Geräusche zu hören sind, die einen Einbrecher im Idealfall erstmal zur Umkehr bewegen können.

Die Fenster sollten mit einer abschließbaren Sicherheitsstange gesichert werden. Diese wird quer über das Fenster gelegt, so dass es dem Einbrecher nichts bringt, wenn er die erste Hürde, Fensterschloss oder einfach das Glas, überwunden hat. Hat der Bewohner die Fenster gerne auf Kipp, ist eine Kippsicherung anzuraten, die verhindert, dass auch hier eine Sicherungsstange verhindert, dass ein leichter Zugang für den Einbruch entsteht.

Die Haustüre sollte zusätzlich gesichert werden. Hier bieten sich Mehrriegelschlösser an, die, man kennt das oft aus amerikanischen Filmen, an merhreren Stellen der Tür ins Schloss fallen. Diese Sicherungen gibt es sogar so, dass sie schon beim normalen Zuziehen der Haustüre direkt in ihre Schlösser fallen.

Die Kellerfenster sollten ebenfalls gesondert gesichert und vergittert werden. Die Kellerschächte sind ein weiterer Zugang für einen potentiellen Einbrecher, da der Häuslebauer oft an den Kosten für diese scheinbar nebensächlichen kleinen Fenster spart. Da darf es dann gerne ein einfaches simples Schloss und eine dünne Glasscheibe als Fenster sein, was jeden Einbrecher sehr freut, wenn er so etwas entdeckt.

Zu guter Letzt sollten die Bewohner eines Hauses immer darauf achten, dass nicht etwa in den oberen Etagen ein Fenster oder der Balkon offen bleiben, da sonst alle Maßnahmen im Parterre nutzlos bleiben. Wenn der Eigentümer nun noch eine Alarmanlage installiert, die registriert, wenn Unbefugte das Haus betreten, sind die Bewohner dieses Hauses wirklich rundum abgesichert.
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