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Kategorie: Allgemein
Donnerstag, 03. Dezember 2015

Kündigung durch Sexlärm möglich

So sehr die Privatsphäre geschützt ist und die Mieter in ihren eigenen vier Wänden ihr Privatleben leben können, wie sie sich das vorstellen, kann der Lärm von Sex auch eine Kündigung durch den Vermieter auslösen.

So ein Urteil des Amtsgerichtes München, wo eine Mieterin nächtelang und über einen langen Zeitraum sehr lautstark in ihrer Wohnung ihre Zweisamkeit ausgelebt hatte. Dazu kam dann oft eine Liebesschaukel zum Einsatz, die eine kontinuierliche Lärmbelästigung erzeugt hat. Der Mietvertrag sagte aus, dass über Nacht ab 22 Uhr bis morgens um 7 eine Nachtruhe einzuhalten ist.

Wäre nun ab und dann mal die Nacht durch die Liebesgeräusche gestört worden, wäre das nach Ansicht des Richters kein Problem gewesen, aber die dauerhafte Lärmbelastung durch die Liebesschaukel und andere sexuelle Praktiken war dann auch nach Meinung des Amtsgerichtes München nicht mehr zumutbar.

Diese ständigen Geräusche haben dann mehrere Mieter zu Beschwerden beim Vermieter veranlasst, so dass dieser letztlich die Kündigung des Mieters ausgesprochen hatte. Da die Mieterin nicht ausziehen wollte, ging der Vermieter mit einer Räumungsklage vor das Amtsgericht, dass nun entschieden hat.

Das Gericht urteilte, dass die kontinuierlich erzeugten Geräusche keinen normalen Mietgebrauch darstellen würden, so dass die Kündigung gerechtfertigt war.
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