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Kategorie: Allgemein
Freitag, 24. Februar 2017

Empirica Institut befürchtet Immobilienblase

Das Empirica Institut hat eine Studie veröffentlicht, die alarmierend ist. Nach Prognose des Empirica Instituts nähert sich die deutsche Immobilienbranche rasant auf eine Explosion einer Immobilienblase zu. Die Preise sind in vielen Ballungsräumen ungleich höher als in entspannteren Regionen. Der Markt beginnt das zu bemerken, da die Preise sich nicht in der notwendigen Weise entwickeln. Darum wächst von Woche zu Woche die Gefahr einer Korrektur durch den Markt.

Auch die Bundesbank schaut beunruhigt auf diese Situation und formuliert im Monatsbericht für Februar, dass die Preise für Immobilien bis zu 30 Prozent überhöht sind. Vor allem in den Großstädten sind die Preise überproportional angestiegen. Das betrifft vor allem einige Großstädte, die in der Vergangenheit schon mehrfach durch immense Steigerungen der Immobilienpreise aufgefallen waren.

Vor allem Düsseldorf, Frankfurt am Main, Berlin Hamburg und München gehören zu diesen Städten mit einem zu hohen Preisniveau bei Immobilien. Hier ist am ehesten eine Zusammenbrechen des Immobilienmarktes, aber zumindest eine Korrektur des Marktes zu erwarten. Das Institut Empirica hat sich diese Situation angeschaut und fürchtet eine massive Korrektur in eben diesen Städten.

Problematisch ist vor allem, dass die Immobilienpreise viel stärker als die Mieten gestiegen ist. Das ist tendenziell eine Gefahr für Immobilienanleger, dass sie nicht ausreichend Rendite erwirtschaften. Es bleibt eigentlich nur die Marktreaktion, dass die Preise wieder fallen, da die Einkommen nicht in ausreichender Weise ansteigen werden, so dass sich die Mieter eine der unerschwinglichen Wohnungen leisten können.

Nur ein konkretes Beispiel. In Braunschweig sind die Immobilienpreise um satt 70 Prozent angestiegen. Die Mieten konnten dagegen nur um knapp unter 30 Prozent angehoben werden. Das ist für einen Investor vollkommen unrentabel. Umgekehrt ist aber diese 30 prozentige Erhöhung der Mieten eine schwere Last für die Mieter. Letztlich muss man, wenn die Trends so auseinander laufen, von einer Blase sprechen.

Ein Platzen der Blase ist noch nicht in naher Zukunft zu erwarten. Dazu ist der Markt noch entspannt genug. Aber eine Gefahr in dieser Hinsicht lässt sich nicht verkennen. Hier muss nun die regelnde Hand des Staates eingreifen. Wie, das kann keiner beantworten, da der Immobilienmarkt sehr komplex ist.
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