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Kategorie: Baufinanzierung
Donnerstag, 09. März 2017

Voraussetzungen zur Zusage eines Finanzierungskredits

Den Bau des eigenen Hauses können nur ganz wenige Menschen aus eigener Kraft, dass heißt, ohne unterstützende Kredite, bewältigen. Kommt der Gedanke an ein eigenes Haus, selbst gebaut oder ein bestehendes Haus gekauft, stellt sich die Frage, wie die Finanzierungslücke geschlossen werden kann. Abgesehen von der wichtigen Voraussetzung einer ausreichenden Bonität spielen aber auch noch andere Faktoren eine Rolle, um bei einer Bank eine Baufinanzierung erreichen zu können.

Die finanzierende Bank erwartet aber nicht nur Bonität vom Kunden, sondern möchte diese auch belegt bekommen. Das bedeutet, dass der um einen Kredit bemühte Kunde Gehaltsnachweise der letzten drei Monate vorlegen muss. Dabei sind zusammenhängende Monate notwendig und es müssen die drei Monate vor dem Anfragezeitpunkt um einen Kredit sein.

Der Kreditnehmer muss volljährig, also über 18 Jahre sein. In der Regel ist ein junger Mensch aber nicht ausreichend kreditwürdig um von der Bank als Kreditnehmer akzeptiert zu werden. Daher ist die Volljährigkeit nur eine rechtliche Voraussetzung.

Der Interessent für einen Finanzierungskredit darf keinen negativen Schufaeintrag haben. Ist ein solcher vorhanden, kann der Kreditsuchende gar nicht auf eine Zusage hoffen. Selbst wenn sich ein Vermögen auf seinen Konten befinden sollte, würde er keinen Kredit erhalten. Wer einen negativen Schufaeintrag hat, bleibt nur die Wahl, es aus der eigenen Tasche direkt finanzieren zu können oder auf dem privaten Markt einen Geldgeber zu finden.

Handelt es sich um eine reine Baufinanzierung, muss das Grundstück bereits vorhanden sein. Eine Baufinanzierung ist wirklich nur für die Finanzierung des Hausbaus vorgesehen, wozu das Grundstück naturgemäß nicht gehört. Ein Grundstück ist zwar eine bauliche Voraussetzung, aber hat nichts mit der Baufinanzierung zu tun.

Wenn der Bauwillige keinen negativen Eintrag hat, über genügend Einkommen verfügt und auch sonst eine gute Bonität vorweisen kann, ist es zusätzlich vorteilhaft, wenn er, neben dem bereits vorhandenen Baugrundstück, Eigenkapital beisteuern kann, so dass nicht die volle Bausumme kreditfinanziert werden muss. Aber das ist schon ein Gebot an die Vernunft des Häuslebauers. Denn niemand ist davor gefeit, dass sich die eigenen Einkommensverhältnisse verschlechtern können. Sind dann die Raten nicht zu hoch, kann der Eigentümer ein Haus auch halten, wenn sich das verfügbare Einkommen verringert.
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