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Kategorie: Einrichten
Mittwoch, 22. März 2017

Altersgerecht wohnen und einrichten

Wir werden alle älter und sollten uns frühzeitig Gedanken machen, wie wir im Alter, wenn vielleicht nicht mehr alles so leicht von der Hand geht, wie das in vitalen Jahren noch möglich war, mit dem Alltag in unseren vier Wänden klarkommen können. Altersgerecht Wohnen ist das große Stichwort, was wirklich jeden angehen muss. Wer an dieser Stelle nachlässig ist und sein Eigentum, ob nun Haus oder Wohnung, in keiner Weise an weniger bewegliche Zeiten anpasst, hat ein Problem oder zumindest Kosten, die er vielleicht in späteren Zeiten nicht mehr stemmen kann, wenn es akut an der Zeit ist.

Dazu ist nicht unbedingt ein massiver Umbau des ganzen Hauses notwendig. Vielmehr muss analysiert und erkannt werden, an welchen Stellen der Wohnung man am besten und dabei auch mit dem geringst möglichen Aufwand ansetzen kann. Es beginnt bei den kleinen Dingen. Schwellen und Stufen oder einfach nur eine leicht erhabene Teppichleiste sind gefährlich, wenn die Füße nicht mehr so hoch gehoben werden können. Auch rutschige Untergründe, glatter Fliesenboden, rutschige Stellen wo auch immer, müssen beseitigt werden. Das sind allerdings kosmetische Veränderungen, die auch noch gemacht werden können, wenn die Situation eingetreten ist, dass der Bewohner nicht mehr so mobil ist.

Was mit mehr Kosten und Aufwand verbunden ist, ist zum Beispiel eine barrierefreie Dusche. Kann die Dusche einfach so betreten werden, oder muss dazu eine Duschwannenwand überschritten werden? Was heute noch kein Problem ist, kann in zehn oder erst zwanzig Jahren eine Hürde werden, wie heute ein Sprung über einen Gartenzaun. Steht also eine Renovierung der Dusche an, ist es sinnvoll, bei dieser Renovierung keine Duschwanne mehr zu nutzen, sondern einen ebenerdigen Einstieg zu verlegen.

Des Weiteren ist es ratsam, nähern sich die nicht mehr so rüstigen Jahre, zu überlegen, ob nicht alle wichtigen Räume auf eine Ebene, idealer Weise im Parterre, verlegt werden sollten. Wenn das Wohnzimmer, das Schlafzimmer, die Küche und auch die sanitären Anlagen im Parterre sind, sind in späteren Zeiten keine Treppenlifte mehr notwendig, sondern alles kann sich auf einer Ebene abspielen.

Das hat gleichzeitig den immensen Vorteil, dass die Räume in den oberen Etagen als eigenständige Wohneinheit vermietet werden können, was der oft schmalen Rentnerkasse eine große Hilfe sein wird. Dazu sollte auch schon in den Jahren davor baulich daran gedacht werden, dass die Treppe nach oben von der Wohnung im Erdgeschoss getrennt ist, so dass zwei separate Wohneinheiten entstehen. Nicht jedes Haus ist groß genug für eine solche Aufteilung des eigenen Heims, aber war bis in die späten Jahre eine ganze Familie mit zwei Kindern im Haus zu Hause, ist es durchaus denkbar, dass das Elternpaar, wohnt es alleine, genügend Platz für sich und diese weitere Mietpartei erzeugen kann.
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