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Kategorie: Tipps & Tricks
Montag, 27. März 2017

Dachfenster ist nicht gleich Dachfenster

Dachfenster sind die Wahl der Mittel, wenn das Dach zu Wohnraum ausgebaut worden ist. Natürlich hat auch ein Dachstuhl ein kleines Fenster, aber hierfür werden meist einfach die kleinen spartanischen Fenster eingebaut, die für die Nutzung als Wohnraum nicht geeignet sind. Wird der Dachstuhl ausgebaut, müssen schönere, größere Fenster eingebaut werden, die dann natürlich der Schräge des Daches angepasst sind.

Wer diese oberste Etage zu Wohnraum ausbauen will, sollte sich daher genaue Gedanken über die Art des Dachfensters machen. Wichtig ist dabei die Neigung des Daches. Je geringer die Steigung des Daches, desto stabiler oder aber kleiner müssen die Fenster sein. Grund ist das erhöhte Gewicht, wenn in einem verschneiten Winter Schnee auf den Dächern liegt. Die Schneelast summiert sich zu einer immensen Last, so dass ein zu schwaches bzw. zu großes Fenster unter der Last des Schnees nachgeben kann.

Der Häuslebauer ist natürlich sehr daran interessiert, seine als Wohnraum genutzte Dachetage gemütlich und einladend zu gestalten. Einerseits ist zu berücksichtigen, dass bei der Fensterfläche die Neigung berücksichtigt werden muss. Werden zu kleine Fenster eingebaut, kann es passieren, dass die Räume nicht genügend natürliche Helligkeit durch die Fenster erhalten.

Der Eigentümer könnte dann einfach mehr Lampen in der Dachetage installieren, aber das ist nicht mehr zeitgemäss und eine vermeidbare Energieverschwendung. Andererseits ist natürliches Licht immer schöner und wärmer für den Bewohner. Wer sein Dachgeschoss ausbaut, sollte also die Frage des Raumlichtes ganz nach vorne auf die eigene Prioriätenliste setzen. Ein Raum kann so viel gewinnen, wenn optimale Helligkeit durch natürliches Licht erzeugt wird. Genauso aber kann der Raum zum wenig genutzten Raum werden, wenn zu klein gewählte Fenster nur ein schummeriges Licht abgeben.

Des Weiteren sollten die Fenster eine gute Isolierung aufweisen. Die Dachfenster sollen die Witterung draußen halten, wenn es draußen kalt ist, denn sonst ist alle Wärmeisolierung des Daches umsonst. Umgekehrt ist es im Sommer wichtig, dass sich die Dachetage nicht unerträglich aufheizt.

Wenn die Bruthitze in den Raum dringt, kann der Verbleib im Raum unerträglich werden. Dieser Gefahr ist mit einem Gang in den heimischen Baumarkt abzuhelfen. Spezielle Reflexionsfolien helfen dem Häuslebauer, die Sonnenhitze schon draußen auf der Scheibe wirkungsvoll zu reflektieren, so dass das Licht in den Raum kommen kann, aber die Hitze abgehalten wird.
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