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Kategorie: Finanzen
Freitag, 31. März 2017

zu geringe Strompauschale kann zum Problem werden

Fällt für einen Verbraucher die Stromrechnung zu hoch aus, kann das für diesen Verbraucher ein Problem werden. Vor allem, wenn das nicht die einzige Rechnung ist, die auf seinen Tisch flattert und die bezahlt sein will. Wer einmal in die Situation gerät, dass die Rechnungen nicht einfach so bei Fälligkeit bezahlbar sind, wird dazu neigen, die dringlichsten Rechnungen zuerst zu bezahlen und andere Rechnungen zu schieben.

Da die Abbuchung vom Versorgungsunternehmen automatisch, d.h anonym stattfindet, ist die Versuchung groß, gerade hier die Bezahlung hinauszuschieben. Man ist sich ja sicher, dass erst die erste Mahnung kommt, dann eine weitere Mahnung und irgendwann dann mal der böse Brief, der Respekt auslöst. Die Drohung zur Sperrung des Stroms.

Soweit sollte der Verbraucher es allerdings nicht kommen lassen. Meist entstehen diese Zahlungsprobleme dadurch, dass eine zu geringe Vorauszahlung bezahlt wird. Das wird gerne so gemacht, da die momentane Ratenbelastung erstmal nicht so groß ist, so dass man scheinbar erstmal weniger Kosten pro Monat hat. Das Dumme ist nur, dass sich diese kontinuierliche Minderbezahlung aufs Jahr gesehen durchsummiert und aufs Jahr gesehen dann ein paar Hundert Euro werden können.

Darum ist der erste Rat! Die Vorauszahlungen sollten realistisch und hoch genug sein. Denn die Schlussrechnung kommt auf jeden Fall. War die Vorauszahlung für Strom dann ausreichend, sind in der Regel keine Nachzahlungen zu leisten und es gibt vielleicht sogar wenige Euro zurück, da eine ausreichende Vorauszahlung leicht auch im Plus landen kann.

Eine solche Sperrung kann theoretisch schon bei einem Rückstand von Hundert Euro passieren. Dazu bedarf es keiner großen erdrückenden Rechnungen. Daher heißt es, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Ist das Kind allerdings schon in den Brunnen gefallen, ist es wichtig, direkt nach Bekanntwerden der Nachzahlung mit dem Energieunternehmen Kontakt aufzunehmen und über die Möglichkeiten zu sprechen.

Natürlich wird der Energieversorger auf Zahlung bestehen, aber vielleicht ist eine Ratenzahlung möglich und vor allem - eine Sperrung des Stroms kann dann auch vermieden werden. Noch ein Rat. Wer sich in der Situation befindet, zu wenig Geld pro Monat zur Verfügung zu haben, ohne jetzt verschwenderisch zu leben, sollte einmal überlegen, ob er nicht einen Zuschuss oder sogar Hartz IV vom Jobcenter erhalten kann. Diese springen dann auch bei Nachzahlungen ein und übernehmen sowieso, hat ein Haushalt zu wenig Einkommen, die laufenden Energierechnungen. Das Ganze ist eine Menge Papierkram, aber ist das erst einmal geschafft, kann deutlich ruhiger in die Zukunft gesehen werden.
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