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Kategorie: Umzug
Dienstag, 25. April 2017

Was bei der Suche nach einer barrierefreien Wohnung beachtet werden sollte

Körperlich behinderte Wohnungssuchende haben es nicht leicht. Wo sich ein vitaler Mensch ungebremst umschauen kann und prinzipiell „nur“ auf die üblichen Faktoren, Lage, Infrastruktur, Preis und Qualität der Wohnung beschränken kann, muss ein Mensch mit Behinderung noch ganz andere Beurteilungsfaktoren zu Rate ziehen.

Wer pflegebedürftig ist, um das vorweg zu schreiben, kann, hat er eine Wohnung gefunden, für einen notwendigen Umzug eine Förderung beantragen. So wie das allgemein für Menschen gilt, die vom Staat als unterstützungswürdig angesehen werden, gilt dies selbstverständlich auch für körperlich eingeschränkte Personen. Dabei kann das Jobcenter der richtige Ansprechpartner sein, wobei ein Umzug dann eher anderes begründet werden sollte, oder aber die Pflegekasse springt ein, um eine behindertengerechte Wohnung zu ermöglichen.

Barrierefrei ist aber nicht einfach nur, dass sich am Eingang keine Stufen befinden und sich die Wohnung im Parterre befindet. Den Begriff barrierefrei kann man wirklich wörtlich nehmen. Eine barrierefreie Wohnung muss in allen Bereichen ohne Hindernisse nutzbar und betretbar, also ohne Barrieren sein. Sind also, wie bereits erwähnt, keine vermeidbaren Stufen im Eingangsbereich vorhanden. Ist das Bad ebenerdig und die Duschwanne ohne Einstieg möglich? Sind alle Lichtschalter auch vom Rollstuhl, also im Sitzen, erreichbar und können alle Fenstergriffe problemlos erreicht werden?

Besteht eine optimale Anbindung an das Internet? Kann leicht um Hilfe gerufen werden, auch wenn sonst niemand in der Wohnung ist? Ist in leicht erreichbarer Nähe eine Nachverkehrsmöglichkeit und bestehen auch Einkaufsgelegenheiten, die ebenfalls barrierefrei zugänglich sind?

Das sind Faktoren, die ebenfalls für eine optimal für Behinderten geeignete Wohnung sprechen. Wer vor dem Umzug eine entsprechende Checkliste aufgestellt hat und bei allen Punkten einen Haken setzen konnte, muss sie jetzt natürlich noch finanziell tragen können. Ob ganz aus eigener Kraft oder aber mit möglichen Fördermitteln von Land oder Kommune, ist eine Sache des Einzelfalls.
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